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Kontrolierter
Obstanbau ist eine umweltfreundliche Wirtschaftsweise.
Es werden die
einzelnen Schädlinge ausgezählt und bestimmt, um darüber einen Aufschluß zu
bekommen wie viele in der Anlage vorhanden sind.
Dementsprechend
werden entweder Fallen aufgestellt oder vorhandene Nützlinge (z.B. Vögel ,
Marienkäfer , Schlupfwespen ...die zum Teil von den Schädlingen leben und sie
auf natürliche Weise dezimieren) auf dem Betrieb angesiedelt oder gefördert.
Nützlinge
werden aktiv gefördert , indem
man
Nistkästen für
Singvögel aufhängt
Raubmilben als
Gegenspieler der Spinnmilben aussetzt
Apfelgrassläuse
als Nahrungsgrundlage für Nützlinge toleriert
Sitzstangen für
Greifvögel errichtet
Stein.- und
Reisighaufen als Wieselverstecke aufschichtet
Teilstücke des
Betriebes einfach der Natur überlaßt in dem sich Nützlinge vermehren können
Nur bei
überschreiten der Schadschwelle und nachgewiesener Gefahr für den
Obstbaubetrieb dürfen Pflanzenschutzmittel verwendet werden.
Daraus ergibt
sich:
Es
werden weniger Pflanzenschutzmittel verwendet
Es
kommen dann nur milde Mittel zum Einsatz , die auch in Wasserschutzgebieten
zugelassen sind
Es
wird Gras eingesäht und regelmäßig gemäht , um Nährstoffauswaschung zu
vermeiden
Die
Betriebe werden jedes Jahr von der Landwirtschaftzkammer kontrolliert und es
werden Proben von den Früchten genommen.
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